Die Geschichte der Kakaphoniker

Die Geschicht der Kakaphoniker Guuggenmusig Luzern

Gründung 1968

Anlässlich der „Jung-Gutenberg-Tagung“ wurde 1968 die Guuggemusig Kakaphoniker Luzern in St. Gallen gegründet. (Die Gründungsmitglieder stammten alle aus dem Druckereigewerbe.)

Sektionen aus der ganzen Deutschschweiz nahmen an dieser Tagung teil und sollten in möglichst origineller Aufmachung erscheinen. Da lag es für die Luzerner nahe, als "Guuggemusig" aufzutreten. Die Gruppe hatte mit Ihrem Auftritt einen so grossen Erfolg, dass sie beschloss, diese lose Vereinigung als "Kakaphoniker" Guuggemusig weiterzuführen. Und so nahmen die inzwischen durch weitere Mitglieder grösser gewordenen Kakaphoniker bereits 1969 zum ersten Mal am Luzerner Fasnachtsumzug teil. Die Mitgliederzahl betrug anfangs rund 15 bis 20 Männer und Frauen. Stetig stieg die Zahl auf über 40 Aktivmitglieder an.

Höhepunkte

Viele Höhepunkte in der Vereinsgeschichte
Zum 15-jährigen Jubiläum wurde in Littau ein 3-tägiges Fest mit Fahnenweihe durchgeführt. Zum 25-jährigen Vereinsbestehen wurde im Tonstudio eine eigene Kakaphoniker-CD produziert, welche im Casino Luzern mit einem grossen Fest und den Taufpaten Hazy & Eleonore Osterwald gefeiert wurde. Diese Taufe bildete einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte der Kakaphoniker. Ein weiterer Höhepunkt erlebte die Guuggemusig Kakaphoniker im Anschluss an die Fasnacht 2000. Für fünf Tage durfte sie an die Küste Spaniens fliegen und in Calpe (nähe Alicante) ihr Können zum Besten geben. Auch im Anschluss an die Fasnacht 2004 wurde sie wiederum an einen Karneval in der Nähe von Barcelona eingeladen. Aber auch als Veranstalter hat die Kakaphoniker Guuggemusig viele Anlässe erfolgreich durchgeführt. Legendär waren die Maskenbälle im Pfarreizentrum St. Michaelshof in Littau, sowie später die Oktoberfeste, Gönnerbrunchs oder auch die Kakagumulu-Feste. Aufgrund vieler Helfereinsätze konnte auch ein kleines Vereinsvermögen angesammelt werden.

Zukunft

Änderung der Fasnachtsszene - Nachwuchsprobleme
Die Fasnachtsszene hat sich in den letzten Jahren massiv verändert. Junge Nachwuchsleute, welche aktiv das Vereinsleben mitgestalten, wurden kaum mehr gefunden. Langjährige und ältere Mitglieder entschieden sich, nicht mehr aktiv im Verein mitzumachen. Die verbliebenen Mitglieder konnten die Guuggemusig Kakaphoniker nicht mehr weiter bringen. In der Folge schrumpfte die Mitgliederzahl enorm. An der Fasnacht 2010 durften die übriggebliebenen Mitglieder mit der Guuggemusig Chnuupesager mitlaufen.

Altmitglieder übernehmen den traditionellen Namen Kakaphoniker
An der 43. Generalversammlung von April 2010 haben die Mitglieder der Kakaphoniker entschieden den Verein nicht mehr weiter zu führen.

Daraufhin beschlossen einige ehemalige Alt- und Ehrenmitglieder den traditionellen Namen Kakaphoniker zu übernehmen und in die 2009 gegründete Plauschmusig Spootzönder zu integrieren.

So wird ein traditioneller Name der Luzernerfasnacht nicht ganz verschwinden.

Aus Spootzönder ist jetzt Kakaphoniker's Spootzönder geworden.

Check Übergabe

Vereinsvermögen für wohltätige Zwecke

Aufgrund zahlreicher Arbeitseinsätze konnte die Guuggenmusig Kakaphoniker einige Ersparnisse ausweisen. Nach Zahlung der letzten Aufwände wird das restliche Geld wohltätigen Zwecken gespendet. Hans Muff (Ehrenpräsident der Kakaphoniker Guuggenmusig) und Patrik Martin(letzter Präsident der Kakaphoniker Guuggenmusig) freuen sich den Kinderheimen Titlisblick und Hubelmatt, sowie der Vereinigten Guuggenmusigen zur Unterstützung des Kindermonsters am Güdigsdienstag, je einen Check über Fr. 2'500.- überreichen zu dürfen.

Check-Übergabe am 19. Okt. 2010 im Löwenstollen

v.l.n.r.

Patrick Martin (letzter Präsident Kakaphoniker)
Andreas Grüter (Kinderheim Hubelmatt)
Judith Haas (Kinderheim Titlisbiick)
Simone Wey (Vereiniqte Guggenmusig Luzern)
Hans Muff (Ehrenpräsident Kakaphoniker)

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Spootzönder Luzern